In den letzten Jahren gab es reichlich neuen Frankenstein-Stoff. Da stellt sich unweigerlich die Frage: Braucht es noch eine neue Interpretation von Mary Shelleys Monster? The Bride! ist vieles, aber definitiv kein Mainstream und vor allem auch ungeheuer sehenswert!
Filme
Wenn ich mich für einen einzigen Film entscheiden müsste, den ich bis an mein Lebensende in Dauerschleife gucken müsste, wäre die Wahl natürlich eindeutig. Und definitiv einfacher, als zu überlegen, was ich denn als nächstes schauen will. Neben den gängigen Streaming-Abos habe ich auch noch eine große DVD- und Blu-ray-Sammlung.
So viel Auswahl, dass der einfachste Weg meist ist, einen Blick in die aktuellen Netflix-Charts zu werfen und das auszuwählen, was am unätzendsten wirkt. Kein Wunder, dass ich meist am darauffolgenden Tag nicht mehr weiß, welche Filme das genau waren. Nun ja.
Neben Reviews geht es hier zu meinen All-Time-Favoriten und kurzen Gesehen-Splittern.
Der blutige Pfad Gottes (1999): Selbstjustiz und Brüderliebe
An welchem Punkt wird ein Film Kult, auch wenn er nach objektiven Maßstäben nicht unbedingt gut ist? Oder wird er erst gut, weil er Kult geworden ist? An Der blutige Pfad Gottes scheiden sich die Geister. Ein Selbstjustiz-Thriller mit religiösem Background. Klingt irgendwie fürchterlich, ist aber trotzdem grandios.
The Long Walk – Todesmarsch (2025): Ein Lauf direkt in den Abgrund
46 Jahre musste dieser Stephen King nun auf seine erste Verfilmung warten, weil sich vorher nie wirklich jemand an diesen Stoff gewagt hat. Ein langer Weg, den auch die Protagonisten im Film zurücklegen müssen. Und wer gewinnt am Ende? Definitiv der Zuschauer.
Donnie Darko (2001): Zwischen Teenagerdrama und Weltuntergang
Ich stehe ja auf Thriller, Science-Fiction, Mystery – und allgemein auch auf Filme, die eindeutig in Richtung Mindfuck gehen und am Rande des Wahnsinns angesiedelt sind. Nun, Donnie Darko ist in dieser Hinsicht der perfekte Vertreter. Und das liegt nicht nur am Hasen Frank…
Fight Club (1999): Warum Tyler Durden mich bis heute nicht loslässt
An der Kinokasse gab es wenig zu holen, aber schon wenige Jahre später avancierte Fight Club zum absoluten Kultfilm und hat den Status inne, den sich alle Beteiligten redlich verdient haben: ein absolutes Meisterwerk zu sein. Nicht weniger als das und viel mehr ist der David-Fincher-Film für mich. Eine Liebeserklärung.
