1990 passierte im Fernsehen etwas Seltsames. Eine Serie über den Mord an einem Highschool-Mädchen verwandelte sich plötzlich in eine Mischung aus Krimi, Albtraum, Seifenoper und surrealem Kunstprojekt – inklusive Kaffee und Kirschkuchen. Ein kleiner, fiktiver Ort namens Twin Peaks wurde zum merkwürdigsten Meilenstein der Fernsehgeschichte.
Serien
Ich war schon immer ein Serienjunkie. Das hat vor Ewigkeiten mit den Zeichentrickserien am Samstagmorgen angefangen (M.A.S.K.), ging dann irgendwann mit Akte-X, Buffy, Smallville weiter und wird weiterhin durch aktuelle Top-Produktionen wie For All Mankind oder Stranger Things angeheizt.
Dem linearen Fernsehen habe ich in dieser Hinsicht zwar schon vor Ewigkeiten den Rücken gekehrt, aber dank der großen Streaminganbieter leben wir ja jetzt auch im Goldenen Zeitalter der Serien. Auch wenn Twin Peaks wahrscheinlich immer einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen haben wird.
Neben Reviews geht es hier zu meinen All-Time-Favoriten und kurzen Gesehen-Splittern.
Ted Lasso: Mehr als nur eine Fußballserie
Lange Zeit habe ich einen großen Bogen um Ted Lasso gemacht. Ich interessiere mich zwar für Fußball, aber das hat nicht gereicht, um mir das Ganze schmackhaft zu machen. Erst auf das dringende Anraten eines Kollegen habe ich dann einen Blick riskiert – und mich furchtbar geärgert. Denn hier wäre…
Das Institut: Stephen Kings Kinder im Albtraumlabor
Stephen King hatte mal wieder abgeliefert – und Film und Fernsehen reagieren. Nachdem sein Roman „Das Institut“ 2019 herausgekommen ist, folgt sechs Jahre später die Serie – keine Mini-Serie, wie ich überrascht feststellen musste.
Stranger Things: Fahrräder, Walkie-Talkies und Weltuntergänge
Stranger Things ist seit Jahren eines der Aushängeschilder von Netflix, das mit dem Genre-Mix aus Mystery, Horror und Coming-of-Age sowie dem charmanten 80er-Jahre-Setting bisher vier Staffeln lang überzeugen konnte. Bald folgt endlich die letzte Staffel der gefeierten Serie – es wurde auch Zeit!
