8/10 Hübsch anzusehendes Survival-Drama der altbekannten Herr der Fliegen-Geschichte mit vier Folgen. Teilweise sehr beklemmend, auch wegen der großartigen Jungdarsteller und der surrealen Kulissen.
Drama
The Bride! – Es lebe die Braut (2026): Gegen den Trend
In den letzten Jahren gab es reichlich neuen Frankenstein-Stoff. Da stellt sich unweigerlich die Frage: Braucht es noch eine neue Interpretation von Mary Shelleys Monster? The Bride! ist vieles, aber definitiv kein Mainstream und vor allem auch ungeheuer sehenswert!
Twin Peaks: Der Moment, in dem Fernsehen seltsam wurde
1990 passierte im Fernsehen etwas Seltsames. Eine Serie über den Mord an einem Highschool-Mädchen verwandelte sich plötzlich in eine Mischung aus Krimi, Albtraum, Seifenoper und surrealem Kunstprojekt – inklusive Kaffee und Kirschkuchen. Ein kleiner, fiktiver Ort namens Twin Peaks wurde zum merkwürdigsten Meilenstein der Fernsehgeschichte.
Smallville
Rewatch bei Netflix: Das Guilty Pleasure in meinen 20ern. Überraschenderweise funktioniert die Superhelden-Teeny-Serie für mich auch heute – wobei natürlich weniger die Monster-of-the-Week-Folgen und das Liebesdrama zwischen Clark (Tom Welling) und Lana (Kristin Kreuk) überzeugen, sondern allen voran die tragische Entwicklung vom Supervillain Lex Luthor (Michael Rosenbaum). Völlig unterschätzt!
October Sky
8/10 Schönes kleines Coming-of-age-artiges Drama mit Jake Gyllenhaal, bevor er Donnie Darko wurde, das aufzeigt, was man erreichen kann, wenn Träumereien auf Ehrgeiz und Unterstützung treffen.
Once upon a time in hollywood
7/10 Bin nicht der größte Tarantino-Fan, aber der Abgesang auf das klassische Hollywood hat auch mir Spaß gemacht. Allen voran das Ende war vollkommen befriedigend. Und David Fincher dreht aktuell einen inoffiziellen Nachfolger für Netflix. Das kann nur noch besser werden. 😉
Snowpiercer – 4. Staffel
7/10 Mehr Licht und ein bisschen Schatten – die finale Season der letzten Menschen auf Erden eingepfercht in ein rollendes Perpetuum Mobile fällt etwas ab. Aber wenigstens haben sie die Serie abgeschlossen. Und das insgesamt durchaus rund. Sehenswert!
A House of Dynamite
8/10 Packend inszenierter „Was wäre, wenn jemand eine Atombombe gen USA schickt und die Mächtigen weniger als 20 Minuten Zeit haben, um zu reagieren“-Thriller. Großartig gespielt (u. a. Rebecca Ferguson), zeigt, dass an den Hebeln der Welt auch nur Menschen sitzen.
Harriet – Der Weg in die Freiheit
7/10 Mitreißendes Biopic mit einer grandiosen Cynthia Erivo in der Hauptrolle. Aber zum Ende hin etwas zu sehr an der Oberfläche kratzend.
Fight Club (1999): Warum Tyler Durden mich bis heute nicht loslässt
An der Kinokasse gab es wenig zu holen, aber schon wenige Jahre später avancierte Fight Club zum absoluten Kultfilm und hat den Status inne, den sich alle Beteiligten redlich verdient haben: ein absolutes Meisterwerk zu sein. Nicht weniger als das und viel mehr ist der David-Fincher-Film für mich. Eine Liebeserklärung.
